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"Eugen Onegin" meine Übersetzung des Romans in Versen von A. Puschkin nebst dem Original (Die Übersetzung ist im Januar 2018 im Verlag „Goldene Rakete“ als Buch (255 Seiten) veröffentlicht worden (ISBN: 978-620-2-44389-0) und kann bei Online Bookshop erworben werden) "Eugen Onegin" meine Übersetzung nebst dem Original und der Übersetzung von Th.

Commichau aus dem Jahre 1916 Über die Qualität und Authentizität beider Übersetzungen können Sie selbst urteilen nach der Lektüre meiner Lehre des wissenschaftlich-poetischen Übersetzens: "Das poetische Übersetzen als handwerkliche Kunst" Alle meinen Manuskripte (pdf-Digitalskripte) Ich begann das Übersetzen von „Faust“ ins Russische 2012.

Dann, im Jahre 2013, folgte das Übersetzen von „Eugen Onegin“ ins Deutsche.

Durch das sehr lehrreiche Wechselwirken der beiden Prozesse und meine darauffolgende Vertiefung in die literaturwissenschaftlichen, theoretischen Geheimnisse der Poesie ausgebildet, bearbeitete ich schließlich zuerst „Eugen Onegin“ und schließlich „Faust“ zu ihrer heutigen, endgültigen Verfassung.

Abgesehen von dieser Reihenfolge beginne ich meine Analyse mit „Eugen Onegin“, weil der Versroman im Sinne vom Reimschema und von Strophenform und -formel viel einfacher gestrickt und deswegen viel leichter und kürzer als die Tragödie „Faust“ zu analysieren ist.

Vers- und Strophenanalyse Der Versroman besteht aus mehr als 400 nach Reimschema gleich strukturierten Strophen, die als Teile eines von insgesamt acht Kapiteln durch römische Zahlen nummeriert sind.

Die genaue Zahl der Strophen ist schwer zu beziffern, weil es in jedem Kapitel einige durchnummerierte, aber nicht geschriebene oder zensuriert durchgestrichene, oder auch nur zum Teil geschriebene Strophen gibt.

Jede Strophe besteht aus vierzehn in vierhebigem Jambus (jambischer Viertakter) geschriebenen Verszeilen, wie es eigentlich für Sonett üblich ist, hat aber ein ganz anderes eigenes Reimschema: 14ja4[Ab Ab CCdd Eff E gg] Also, jede Strophe beherbergt drei unterschiedliche Reimschemata: Die ersten vier Verse sind im Kreuzreim geschrieben, begonnen in weiblicher Kadenz (im Reimschema durch die großen Buchstaben gezeichnet); die nächsten vier Verse – im Paarreim, begonnen in weiblicher Kadenz; die nächsten vier – im umarmenden Reim mit Marginalzeilen in weiblicher Kadenz und die zwei letzten Verszeilen – im Paarreim in männlicher Kadenz.

„Onegin-Strophe“ Diese spezifische Strophenform erhielt sogar ihren eigenen Namen „Onegin-Strophe“.

Die Strophen sind untereinander reimmäßig nicht verbunden, wenn auch der letzte Satz einer Strophe manchmal über die Nummerierung der Strophen hinaus in der nächsten Strophe enden kann Ich weiß nicht, wie diese starre „Onegin-Strophe“ bei Puschkin zustande kam.

Vielleicht imponierte ihn die vierzehnzeilige Sonettform für seinen „Liebesroman“, welche seit Petrarcas Zeit als Liebeslyrik gilt.

Ein Sonett besteht ebenfalls aus 14 Verszeilen, die allerdings in vier kurze Strophen (zwei Quartette und zwei abschließende Terzette) eingeteilt sind und mehr als vier (fünf bis sechs) Hebungen aufweisen.